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Wissenswertes über Ränkam:





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 Gründung:
Die Gründung, beziehungsweise Besiedlung des heutigen Dorfes Ränkam, kann nicht mit Sicherheit ermittelt werden. Im bayr. Urbach 1224 wird es das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Name der Ortschaft wechselte von Raeichaim (1240), Reincheim (1270), Ranckham (1434), Ränckheym (1651), Ränckhamb, bis zum heutigen Namen Raenkam (1851).

Leben:
Das Leben in Ränkam im 15. bis 17. Jahrhundert war jedoch kein Zuckerschlecken! Hussiteneinfälle, österreichische Brandschatzer, der 30-jährige Krieg und der Ausbruch der Pest 1634 kostete viele Bewohner das Leben.

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Hofmark:
Etwa um 1535 wurde der Ort eine Hofmark (Besitzer war David Fuchs) und hatte unter den Gräueltaten ihres Gutsherrn zu leiden. Spätere Hofmarktbesitzer leisteten jedoch durchaus einen Beitrag dazu, Ränkam zu dem zu machen, was es heute ist (Schlosskapelle 1686, Simplex Beneficium 1726, Glasfabrik, Zucker- und Essigfabrik).

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Patrimonial-Gemeinde:
1833 endete die Hofmarksherrlichkeit durch die Übernahme Ränkams durch den Bayerischen Staat. Die Grundstücke wurden an freie, kleine Landwirte verkauft und so der Grundbaustein für gesunde Bauernanwesen gelegt. Der Ort wurde eine Patrimonial-Gemeinde mit den Orten Ränkam, Rußmühle, Kühberg, Waradein, Deglberg, Ziegelhütte, Ried und Grabitz.

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Ende der Eigenständigkeit:
Am 1.01.1972 schloß sich die Gemeinde Ränkam im Zuge der Gebietsreform der Stadtgemeinde Furth im Wald an.



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 Geographische Lage:
Ränkam ist ein Dorf im Oberpfälzer Landkreis Cham. Als Ortsteil der Stadt Furth im Wald liegt es in unmittelbarer Nähe der tschechischen Grenze und ist mit der Auffahrt zur B20 an das überörtliche Straßennetz angebunden.
Angrenzende Gemeinden: Furth im Wald, Gleißenberg, Weiding, Arnschwang

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Gegenwart:
Umgeben von Wäldern und Wiesen ist das Leben heute in Ränkam typisch für ein kleines Dorf. Mit einem Tennisplatz, Fußballplatz und einem Spielplatz ist der kleine Ort bestens ausgestattet. Für das leibliche Wohl sorgen sowohl eine Bäckerei und Metzgerei als auch Gasthäuser. Zudem kann Ränkam noch mit einer Fahrschule, einem Bushäuschen inklusive Trinkbrunnen, einem Dorfweiher (Roßweiher), einer wunderschönen Kirche, dem Kindergarten, der KLJB, der FFW, dem FCR, dem OGV, den Waldesruhschützen, einer Werkstatt und zahlreichen Festen punkten.




 Kerschbaumriegel: (*)
Kreuz Der 634 Meter hohe Kerschbaumriegel ist der Hausberg Ränkams. Von dort aus lässt sich der unvergessliche Blick in das Tal nach Furth im Wald, Arnschwang und den Hohenbogenwinkel genießen. Außerdem lohnt sich ein Blick, beziehungsweise Eintrag in das Gipfelbuch, während man die Aussicht und Ruhe auf sich wirken lässt. Am 29.05.2013 wurde das alte Holzkreuz durch ein neues modernes Gipfelkreuz aus Stahl ersetzt. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, dass jedes Jahr von Heilig Abend bis Silvester abends das Gipfelkreuz beleuchtet wird. Eine gute Aussicht auf das strahlende Kreuz hat man bei der Ortsausfahrt Ränkam Richtung Lixenried.





Quellen: Arnschwang Kirche und Gemeinde zwei gute Partner, Wikipedia, karl-reitmeier.de, mündliche Aussagen, Openstreetmap, (*) Foto von karl-reitmeier.de
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